Eigentlich muss ich bei mir früher ansetzen. Ich war zur Weihnachtsfeier im betahaus in Hamburg und dort gab es das Buch bei der Tombola zu gewinnen. Ich wollte es unbedingt gewinnen, aber mein Preis war dann leider nur ein Lederball. Darüber freute sich dann mein grosser Neffe sehr.
Einen Tag später brachte der Weihnachtsmann mir dann das Buch mit und ich freute mich umso mehr. Wer mich kennt, weiß dass meine einzigen Bücher über C#, Blender und WPF sind und somit wurde meine Sammlung um ein (fast) nicht Computerbuch erweitert. Meine Neugierde war groß und somit nutzte ich jede freie Minute zu Lesen.
Somit war klar, dass mein nächster Follower Friday (auf twitter) ebenfalls für ihn sein würde. Gesagt getan. Ich spendierte also Christoph Koch meinen letzten Follower Friday für 2010. Es folgte auch prompt eine Antwort. Dadurch war er nicht nur ein Autor, sondern ein Mensch, der auch auf seine Leser eingeht. Dieses Verhalten fand ich sehr sympathisch.
Dann war längere Zeit Funkstille zwischen uns beiden, außer dass ich versucht habe ihn als Facebook-Buddy zu bekommen. Meine Freundesanfrage wurde aber letztlich auch angenommen, da wir schon via Twitter in “Kontakt” standen.
Irgendwann folgte dann dieser Tweet und wir kamen wieder ins Gespräch. Mein Vorschlag war eine Follower Party zu veranstalten, aber das wurde dann eine direkte Absage. Die Begründung war eine Hochzeit. Okay, dass kann man dann auch verstehen. Ich nicht wirklich, da ich noch immer glücklicher Single bin.
Aber meine Planung sah schon einen Termin im März zu droidcon 2011 (hatte die Karten als Early Bird schon im November geholt) vor und so verabredeten wir uns locker auf einen Kaffee.
Der Tag des Treffens war gekommen und ich sehr aufgeregt, wie man unschwer lesen konnte. Als Ort wählten wir das Balzac in der Schönhauser Allee. Ich kannte es vorher nicht, da ich normalerweise im Starbucks meinen stark überteuerten, aber dafür auch sehr leckeren Kaffee trinken gehe.
Vorher war ich noch mit ehemaligen Kollegen zum Mittag verabredet. Es ist immer wieder schön in die Firma zu kommen, wo man seine Karriere als Programmierer begonnen hatte, also da wo ich meinen Fachinformatiker gemacht habe. Meine ehemalige Personalchefin und Geschäftsführerin staunte nicht schlecht, als ich vor der Tür stand. Das Sekretariat freute sich sehr über mein Mitbringsel, was es leider in Hamburg nicht gibt.
Aber zurück zum Kaffee im Balzac. Ich war logischerweise zu früh da, aber die Wartezeit konnte ich damit überbrücken indem ich schaute, wo es überall Geocaches im Umfeld gab. Christoph kam dann auch wie verabredet und da er Sorge hatte, ich finde es nicht, wollte er mir eine SMS (was war das doch gleich?) schreiben, doch ich war schneller. Er setzte sich dann zu mir und wir redeten ca. 1h. Es war ein sehr interessantes Gespräch und hier alles wiederzugeben, würde sicher den Rahmen sprengen.
Ein Fakt fand ich aber sehr interessant. Er nutzt jetzt gar kein Smartphone mehr, also sein iPhone aus dem Buch gibt es schon nicht mehr. Kein iPhone ist ja okay, aber komplett ohne Smartphone ist es schon hart. Seinen computerfreien Sonntag macht er weiterhin, welcher für mich nur schwer vorstellbar ist, aber ich habe auch beruflich ganz andere Voraussetzungen.
Zu guter letzt, signierte er noch mein Buch, was mein eigentlicher Grund für den Termin war. Danach trennten sich unsere Wege. Christoph wollte noch zur Post und ich fand auf dem Weg zum nächsten Termin an dem Abend noch einen “frechen” Geocache.
Ich werde dieses Treffen auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten, schließlich kann ich behaupten, dass ich mit Christoph Koch einen Kaffee trinken war.
]]>Man möchte schließlich die Technik live erleben und sich selber ein Bild machen, was man genau sieht. Daher stellte ich mich in eine Körperscannerreihe an, die in Hamburg Reihe 3 und 7 sind.
Zuerst merkte ich, dass aus zwei Warteschlangen im Reißverschlussverfahren eine Reihe wurde. Dadurch erhöhte sich zum einen die Wartezeit. Eine zweite Verzögerung entstand in den vereinzelten Doppelprüfungen.
Ich war also irgendwann dran und musste echt alles ablegen: Gürtel, Uhr und sogar Taschentücher sollte ich aus den Taschen entfernen. Das ist schon ein Rückschritt fand ich, aber mir wurde vom Personal erklärt, dass die Anlage schließlich noch im Probelauf sei und sehr sensibel eingestellt ist. Ich hatte zwar gehofft, dass ich selbst die Jacke anbehalten könne, aber das war letztlich nicht der Fall.
Der grosse Moment kam und ich musste in die Kabine. Der Eingang ist recht eng, aber ich passte durch. Dann sollte ich mich auf die Markierung stellen, die Arme heben und mich 3 Sekunden nicht bewegen. Die Messarme oder wie sie heissen, drehen sich nicht komplett um einen herum, also ist für Personen mit Klaustrophobie zu keiner Zeit der Ein- bzw. Ausgang versperrt.
Als ich aus der Kabine trat, sah ich mein “Bild”. Es war eine schematische Darstellung von mir und als Markierungen waren meine Arme bedeckt. Im Vorweg wurde mir das Entfernen der Taschentücher damit erklärt, dass das System auf Falten “achten” würde. Das erklärte auch meine Anzeige. Im Gegensatz zum gewohnten Bild hatte ich ein langärmliges Hemd an. Somit wurde ich zusätzlich klassisch mit dem Handgerät überprüft.
Mein Fazit zum Körperscanner lässt sich einfach zusammenfassen. Die Technik steckt noch stark in den Kinderschuhen und bringt für den Fluggast derzeit noch viel Zeitverlust. Die Fehlerquote scheint hoch, da viele Leute mehrfach gescannt bzw. manuell überprüft wurden. Ich denke aber, dass dieser Punkt sicher beseitigt werden könnte.
Ob es dadurch aber mehr Sicherheit geben wird, wage ich persönlich zu bezweifeln.
PS: Als ich den Namen des Flugzeuges sah, wusste ich, dass der Flug super wird. Das Wetter in Hamburg war einfach traumhaft und in Stuttgart war leichter Morgennebel.

Damals war ich 16 und das Internet war entweder noch nicht groß öffentlich bekannt oder keine Ahnung. Auf jeden Fall hatten wir damals als große Neuerung einen ISDN-Anschluss daheim bekommen und somit bekam mein PC eine “eigene” Leitung. Ich hatte damals eine TELES-ISDN-Karte und war somit sehr mobil unterwegs.
Das war auch meine Zeit, wo ich die BBS (Bulletin Board System oder Mailboxen) für mich entdeckt hatte. Damals war meine “Homebase” die Mailbox Seneca (wenn ich mich an den Namen richtig erinnere) in Greifswald. Den SysOp (also Betreiber) hatte ich auch mal persönlich auf einer Klassenfahrt getroffen, da wir uns gezielt verabredet hatten.
Warum erzähle ich das jetzt alles eigentlich? Das ist ganz einfach. Es gibt viele “Personensuchmaschinen” und eine davon ist yasni. Dort habe ich doch glatt einen Eintrag aus dem Jahre 1995 von mir gefunden, den ich über das FidoNet geschrieben habe. Das finde ich doch schon richtig erstaunlich. Und ich weiß genau, dass ich es war, weil die Absenderadresse nämlich @p16.f9035.n240.z2.fido.sub.org lautet. Jetzt muss man wissen, wie diese Adresse aufgebaut ist.
Das kann ich nur bedingt, aber das P16 sagt aus, dass es sich um den Point 16 handelt. Ich weiß noch genau, als ich mir in Seneca eine “Adresse” zugelegt hatte, wollte ich der Point 16 sein, weil ich damals so alt war. Daher weiß ich genau, dass diese Adresse meine ist. Außerdem hab ich meinen Schreibstil wiedererkannt.
Was beweist uns das also? Schreibe nichts ins Internet, was du nicht Jahre später noch über dich finden möchtest. Ich hatte schon oft nach der alten Mailbox gesucht, aber scheinbar ist nie eine Homepage daraus geworden. Wollte nämlich mal dem SysOp schreiben. Vielleicht findet er mich ja jetzt.
]]>Hallo Herr Siegmund,
hätten Sie vielleicht Interesse an einer kostenlosen Übernachtung in einem neuen Hamburger Designhotel (kurzfristig) und Lust, darüber in Ihrem Blog zu schreiben?
Wir [...] laden Blogger gerne zu kostenlosen Produkttests ein. Ich freue mich auf Ihre Antwort, per E-Mail oder gerne auch telefonisch…
So etwas mache ich doch gerne mit. Nachdem wir uns via eMails ausgetauscht hatte, wurde mir eine Übernachtung von Freitag auf Samstag bestellt und ich war total aufgeregt, was mich denn bei einem Designhotel erwarten würde. Nach Feierabend fuhr ich also ins “All Seasons Hamburg City Nord” (gehört zu Accor).
Natürlich hatte ich mich vorbereitet und somit erfahren, dass es sich um ein neues Konzept mit den Designhotels handeln würde, aber eine wirkliche Vorstellung darüber hatte ich trotzdem nicht. Leider habe ich keinen fahrbaren Untersatz (Kleiner Tipp: Ich teste auch gerne Autos. *grins*) und daher bin ich mit dem öffentlichen Nahverkehr bis zur Hamburger Strasse (U3) gefahren. Dank GPS im iPhone konnte ich dann auch das Hotel finden, was aber nicht nötig ist. Ein Blick kurz vorher auf der “klassischen” Karte hätte auch gereicht um es zu finden.
Dort angekommen, wurde ich mit einem Schild vor dem Eingang begrüßt: Zimmerpreis pro Nacht 115,- EUR. Die Recherchen hatte auch etwas von Low Budget Designhotel gesagt, aber wahrscheinlich darf ich das nicht mit den Dienstreisen in die kleinen Orte früher vergleichen, wo ein Familienhotel pro Nacht 64,- EUR verlangt hatte. Also betrat ich die Empfangshalle und wurde sogleich vom super netten Rezeptionist (ich hoffe es gibt dafür keinen englischen Begriff) empfangen.
Es wurde mir erklärt, dass von 6 Uhr bis 10:30 Uhr Frühstück serviert wird und Festnetzgespräche deutschlandweit kostenfrei sind. Alleine dieser Punkt spricht schon für das Hotel, zumal man heute eine Festnetzflat nachgeworfen bekommt. Außerdem gibt es im gesamten Hotel kostenloses WLAN. Dieser Punkt ist für mich als iPhone-User auch nicht gerade unspannend, denn mit einem Tarif, der mit UMTS nur 300MB erlaubt, sind Alternativen gern gesehen.
Ich bezog daraufhin mein Zimmer in der dritten Etage. Da merkte ich, was Designhotel bedeutet. Es gab keinen echten Schreibtisch im Zimmer, aber dafür ein großes Doppelbett und einen Tisch, der über das Bett reichte. (Kennt jemand den Fachbegriff dafür?) Außerdem gab es einen Flatscreen-Fernseher, wobei ich dieser Technik für das analoge Fernsehen eher skeptisch gegenüberstehe. Zum Glück sah mich niemand, denn ich hielt das Telefon zuerst für die Fernbedienung des Fernsehers, obwohl diese direkt auf dem Gerät lag. Das Bad war nicht gerade riesig, aber es war eine Dusche drin. Hier hätte ich mir eine Wanne gewünscht, aber die wird selten geboten.
Jetzt kam die große Enttäuschung, denn ich bekam auf dem Bett kein WLAN. Ich hatte extra den Prospekt von unten mit hoch genommen und dort wurde groß “Das Hotel in dem man überall kostenlos surfen kann.” angepriesen und weiterhin stand dort “[...] und ermöglicht es, Ihr Hotelzimmer zu Ihrem virtuellen Büro zu machen.” Das war mir leider nicht möglich. Der Internetanbieter dieser all seasons Hotels ist m3 connect und die Servicerufnummer wollte ich dann doch nicht anrufen. Also entschied ich mich für den Weg nach vorne und wollte zur Rezeption gehen. Also iPhone geschnappt (findet schneller WLAN als mein Laptop) und aus dem Zimmer raus. Auf einmal hatte ich WLAN. Also wieder zurück ins Zimmer -> Funkloch.
Na super. Ich sitze also in einem Zimmer, welches scheinbar so stark abgeschirmt ist, dass dort kein WLAN-Empfang war. Daher ging ich wirklich runter. Der Rezeptionist konnte mir auf die Schnelle auch nicht helfen, also rief er den Support an. Hier dann das übliche Bild: “Warteschleife…”. Als jemand am anderen Ende abnahm, gab er mir nach einem kurzen Gespräch den Hörer und ich erklärte mein Problem. Der Techniker schaute auf seinen Lageplan des Hotels und meinte dann: “Ja, in der 3. Etage ist nur ein Hotspot eingerichtet und in den anderen beiden Etagen sind jeweils 2 installiert.” Es gab somit zwei Möglichkeiten: 1. Zimmerwechsel oder 2. Systemneustart. Was aber ein Ausfall für das gesamte Hotel bedeutet hätte und keine Garantie bedeutete.
Es war zum Glück noch ein Zimmer in der zweiten Etage frei und ich prüfte vor dem Wechsel den Empfang. Diesmal klappte es auch. Dieses neue Zimmer war das komplette Gegenteil vom ersten. Ich hatte zwei getrennte Betten und sogar eine Wanne (leider ein wenig zu kurz) im Bad. Im Großen und Ganzen war dieses Zimmer sogar größer. Ich brachte also meine Sachen in das neue Zimmer und freute mich auf die Nacht, die ich in den schönen Betten verbringen sollte.
Wer mich kennt, weiß dass ich gerade alle “Seinfeld”-Folgen (9 Staffeln und insg. 32 DVDs) sehe und da gab es auch eine Folge im Hotel, wo Georg beim Zimmermädchen anmerkte, dass sie doch die Decke am Fußende nicht festmachen sollte. Als ich Abends unter meine Decke schlüpfte, musste ich genau an diese Scene denken, denn meine Decke war festgemacht.
Die Nacht war super toll und durch die sehr blickdichten Vorhänge hab ich nicht mitbekommen, wie spät/früh es eigentlich ist. Den Vorteil, den ich noch Abends für mich ausgemacht hatte “Links und Rechts neben dem Hotel sind Discounter”, hatte morgens einen bitteren Beigeschmack. Ich bin mir nicht sicher, ob es durch die Discounter kam oder durch das Hotel, aber es muss ein LKW gewesen sein, der den Motor hat laufen lassen. Dummerweise hatte ich das Fenster nachts über offen gelassen.
Kurz vor 9 Uhr wurde ich dann durch meinen Wecker geweckt und freute mich auf das Frühstücksbuffet. Auch hier sollte mir laut Internetrecherche etwas leckeres geboten werden. Das kann ich nur bestätigen. Man durfte sich selber seinen Kaffee aus dem Vollautomaten holen und es gab leckere Bagels. Auch konnte ich mein Wochenend-Ei essen und somit wurde der Morgen auch zu einem Erlebnis.
Natürlich möchte ich euch auch einen visuellen Eindruck vermitteln. Die Qualität ist nicht ganz so toll, da es halt nur mit dem Telefon fotografiert wurde.
Das Schild sieht man schon vom weiten..
Die Bar im Eingangsbereich
Hmm, was das wohl heißen mag (gefunden in Zimmer 1)
Das stand sicher doch auch in Zimmer 1 (gefunden in Zimmer 2)
Der Fernseher war etwas weit weg vom Bett oder einfach zu klein... Bin mir da nicht sicher.
So ein großes Bett ist echt toll
Falls man mal Zoff mit der Freundin hat...
So versteht jeder, was in dem Hotel besonders ist
Man hätte sich bedienen können, denn eine Minibar auf dem Zimmer gibt es nicht
PS: Ich hatte noch gar nicht erwähnt, wem ich diesen Hoteltest zu verdanken habe. Die eMail wurde mir von den Onlinebotschaftern aus Berlin ermöglicht.
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Grundsätzlich angefangen hatte es ja Anfang des Monate im Kino Mundsburg. Mittlerweile habe ich auch meinen Kompass bekommen und das sogar problemlos -> Zettel hingelegt und Kompass erhalten. Jetzt gab es aber diese Woche drei Situationen, die es noch toppen können.
Fangen wir chronologisch an. Es ist Dienstag und ich gehe regelmäßig zum Stammtisch der “Hamburg Neulinge” aus dem VZ-Netzwerke (also studiVZ und meinVZ). Dabei ist bei mir der Termin im Café September eigentlich immer Pflicht, womit ich dann garantiert alle zwei Wochen dabei bin. Die Gründe dafür sind sehr einfach. Zum einen ist die Location einfach nett und zweitens kümmert sich auch die Bedienung um einen. Wir haben immer die gleiche Kellnerin (Patrizia) und so braucht man nur zu schauen und bekommt man seinen Drink. Das nenne ich guten Service.
Im Grunde mache ich mir jedesmal einen Spaß daraus, bei Patrizia einen Freidrink zu bekommen, aber das klappt leider nie. Dazu ist sie zu sehr Vollprofi, aber diesmal war alles anders. Ich bestelle mir, warum auch immer, einen Caipirinha. Ich bin (bei unserer großen Teilnehmerzahl) eigentlich Wartezeiten gewöhnt, aber als Patrizia dann die Drink für meine Nachbarn brachte, merkte sie selber, dass ich keinen Drink habe, obwohl ich vorher bestellt hatte. Als ich dann gehen wollte, versuchte ich daraus Gewinn zu schlagen, obwohl ich wusste, es würde nicht klappen. Plötzlich kam der Chef und gab mir eine Flasche Rekorderlig Wild Berries und meinte: “Koste mal bitte und sag mir beim nächsten Mal, was du davon hältst.” Das werde ich dort glatt machen.
Dann wurde Mittwoch und ich ging mit Kollegen zum Sushi in die White Lounge. Das war auf jeden Fall lecker dort, aber das Witzige kam erst hinterher. Die Kollegin meinte zu mir: “Komm, wir holen uns noch einen leckeren Nachtisch beim Bäcker.” Für Süßes bin ich immer zu haben. *zwinker* Es sollte Blätterteig mit Vanillepudding (allgemein bekannt unter dem Namen Nata) werden. In der Auslage waren noch ganze 12 Stück und wir überlegten beide, wie viele wir denn nehmen würde. Ich ließ der Kollegin den Voran und sie nahm 4. Dummerweise wusste ich nicht genau meine Anzahl. Eine Zählung (als Mitbringsel für Kollegen) ergab 5. Die wollte ich dann doch nicht unbedingt mitbringen, also entschied ich mich für 3 (1 für meinen direkten Kollegen und 2 für mich). Ich meinte dann: “Ich nehme 3 und wenn sie mir 4 geben, nehme ich 5.” Daraufhin meinte der Verkäufer nur: “Geht klar.” So bekam ich also 5 für den Preis von 4. Die Kollegin war davon “not amused”. Ich bin froh, dass es nicht nur 3 waren, denn 2 hätte ich sicher nicht geschafft. Sie sind sehr lecker, aber auch extrem süß.
Der Oberhammer ging aber über mehrere Tage und fand heute sein Finale. Ich höre sehr gerne Radio Hamburg via Livestream, weil man dabei so ortsunabhängig ist. Dort gibt es auch einen Club und ich hörte, dass man als Clubmitglied auch bei einigen Veranstaltungen Vorteile genießt. Also das ideale für mich, wie heute ein Kollege meinte. Ich wollte mich also anmelden und musste feststellen, dass mein Nutzername schon vergeben ist. Das passiert in der Regel nur, wenn ich schon angemeldet bin, denn meinen Namen würde so garantiert niemand nutzen. Da ich aber mein Passwort vergessen hatte, wollte ich es mir zusenden lassen. Hier war jetzt eine extreme Sicherheitslücke, denn es wurde meine eMail-Adresse angezeigt. Das fand ich nicht gut und schrieb an die eMail-Adresse aus dem Impressum. Es kam auch sehr flink eine Antwort mit der Info, dass “das komplette System nicht für mich geändert werden könne…”
Es war offensichtlich, dass etwas falsch oder nicht verstanden wurde. Also erklärte ich den Sachverhalt noch einmal ganz genau. Die folgende Reaktion hatte mich dann mehr als überrascht. Ein Danke war zu erwarten und auch eine Änderung, denn es war wirklich nicht in Ordnung. Es kam aber noch besser. Die Kollegin “Anja” bot mir 2 Freikarten für das Miniatur Wunderland und ein Radio Hamburg Überraschungspaket an. Dieses wurde dann heute geliefert und ich freute mich wie ein Kind zu Weihnachten darauf. Ich möchte es euch natürlich auch präsentieren und daher ist nachfolgend ein Foto davon angehängt.
]]>Ursprünglich sah meine Abendplanung nichts vor, aber dann wurde ich gefragt, ob ich mitgehen möchte und der Film war noch auf mein “Sehenswert-Liste”.
Also trafen wir uns gegen 19 Uhr vor den Kassen vom UCI Kino Hamburg Mundsburg. Die Karten waren schnell gekauft und schon dort war die Verkäuferin super nett und wies uns auf die Gratisproben von 5 Gum hin. Sie meinte so witzelnd, als ich die Schachtel in meine Laptoptasche schütten wollte: “Ich habe noch eine geschlossenen Karton.” Leider gab sie uns diesen dann doch nicht.
Weiter ging es dann am Getränkestand. Am Aushang war das Oben-Menü (Popkorn, Becher mit Figur und Kompass) vom neuen Disney/Pixar-Film Oben ausgestellt. Da im Kino Hamburg Smartcity “Kompass ausverkauft” stand, wollte ich jetzt mein Glück versuchen. Schließlich habe ich dann was für meinen großen Neffen.
Aber auch dort sollten wir scheitern. Die Dame hinter dem Tresen meinte zu uns, dass sie das Menü nicht verkaufen dürften, weil die Kompasse nicht geliefert wurden. Schade, aber dieses Plaket hing doch mindestens 6x riesengroß rum. Ich gab nicht auf und frage nach, ob wir es nicht doch bekommen könnten und zusätzlich einen Gutschein für den Kompass.
Da lenkte die Dame ein und meinte, dass sie schauen würde. Nach kurzer Zeit kam sie zurück und ich bekam mein Popkorn, Softdrink mit Carl Fredricksen und den u.a. Zettel. Die Kollegin an der Kasse nebenan fragte, ob es jetzt regulär verkauft werden dürfte, aber meine Kassiererin meinte nur, es wäre bei uns eine Ausnahme.

Sowas nenne ich freundlich und auf jeden Fall werde ich den Service weiterempfehlen. Das letzte Mal hatte ich solche Kundenfreudlichkeit bei meinem DUG-Händler um die Ecke. Leider ist dort jetzt ein anderer Handyladen drin.
Montag hole ich mir dann den Kompass ab, dann kann ich mein iPhone 3G zum iPhone 3GS upgraden. Mir fehlt nur noch die Kamera mit Autofocus und Videofunktion.
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Da ich aber doch ein wenig schreibe, kann über twitter meine Unternehmungen mit maximal 140 Zeichen verfolgt werden.
Sollte es natürlich wieder mehr geben, schreibe ich hier.
]]>
Quelle: XING
]]>Dort angekommen, stelle sich dann erstmal die große Frage: “1,5h oder doch eher 3h”. Da ich mir ein großes Ziel gesteckt hatte und nicht mehr wußte wie fit ich bin, nahm ich dann doch die 3h. Damals in Berlin gab es nur Tageskarten, aber die sind mir hier das Geld nicht wert, wenn ich garantiert unter 3h bleibe.
Die nette Dame an der Kasse erklärte mir kurz den Weg und so bin ich dann in den Umkleidebereich gestiefelt – okay, geturnschuht. Zu meiner Verwunderung sah ich nirgends ein Schild, wo wie in Berlin “Barfußbereich” drauf stand. Daher hätte ich komplett mit meinen Straßenschuhen in die Umkleide gehen können. Aber als langjähriger Exschwimmer hatte ich ja meine Bundeswehr Badeschuhe dabei und zog diese auch sogleich an. Pfand für den Spind betrug 1,- EUR, was ich für fair halte, außer dass es darin keine Bügel gab. Dies war dann leicht ärgerlich, aber halt nicht zu ändern.
Nach dem Umziehen und Duschen betrat ich dann die Schwimmhalle. Die Bahnen sind 50mx25m und somit gut geeignet für längere Schwimmabende. Über eine Leiter ging ich ins Wasser, was eigentlich 28°C haben sollte, aber ich fand es doch ein wenig kalt. Da ich aber nicht über die Wassertemperatur philosophieren wollte, begab ich mich in Richtung Startblock und begann meinem Ziel entgegen zu schwimmen.
Alle 10 Bahnen legte ich eine kurze Pause (max. 2 Min) ein, denn ich wollte dieses Mal überhaupt erstmal sehen, wie fit ich denn noch bin. Nervend waren die anderen Gäste nicht, außer einer Truppe von ca. 6-8 Schränken (also Kerlen), die immer an einem Bahnende Pause machten und das über fast die komplette Breite. So wußte ich immer nicht, wo ich anschlagen sollte. Nett war dann auch das Kommentar von dem einen der Truppe: “Man glaubt garnicht, dass wir schon 900m geschwommen sind.” Ich grinzte in mich hinein und begann die 42. Bahn.
Dummerweise hatte ich meine Schwimmbrille vergessen und somit waren meine Augen direkt dem Chlor ausgesetzt. Zum Ende hin, konnte ich alles nur noch verschwommen wahrnehmen. Und als ich mich nach meinem eigenen Verausgaben wieder angezogen hatte und meine Augen betrachtete waren diese extremst rot. Somit sollte ich dann das nächste Mal unbedingt eine Schwimmbrille mitnehmen.
Ich freue mich schon auf die nächste Woche, denn da wollte eine Kollegin mitkommen, die eigentlich schon bei diesem Male wollte, aber dann zu stark erkältet war.
]]>
Sehr geehrter Herr Siegmund,
ich bin von tecops personal mit diversen Marketing und PR-Aufgaben beauftragt worden. Um mir einen Überblick zu verschaffen, habe ich mit der Onlinerecherche begonnen und habe dabei Ihren Blog gefunden. Das habe ich weitergeleitet und erfahren, dass Sie in Berlin gute Arbeit geleistet haben und mich im Namen von TECOPS bei Ihnen eingetragen. Das Wohlbefinden aller Mitarbeiter (auch Ex-) liegt dem Unternehmen sehr am Herzen!
Viel Glück und ein Frohes Fest,
Stephanie F.
Solche Aussagen gehen ja richtig runter wie Öl, auch wenn ich es extrem eigenartig fand, denn mein Beitrag war eigentlich nicht als tecops-Werbung angelegt, eher als trauriger Abschied. So nett hatte ich auch tecops nicht in Erinnerung.
Dann war doch glatt eine Überraschung in meinem Briefkasten, als ich ihn am Samstag (27.12.) entleerte. Es war eine Weihnachtskarte von tecops drin mit einer persönlich geschriebenen Nachricht und nicht nur der reingedruckte Text:
Sehr geehrter Herr Siegmund,
wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und bedanken uns bei Ihnen für den netten Artikel über Ihre Zeit bei tecops und Ihre Verbundenheit zu Ihren Kollegen.
Unterschrieben wurde diese Karte von Herrn Hank und Herrn Pientka (sehr unleserlich geschrieben) und zusätzlich von Frau Nitsche. Laut Schriftvergleich würde ich tippen, dass sie den persönlichen Text geschrieben hatte (das “a” hat sie verraten).
Unabhängig davon fand ich dann heute viel interessanter, als ich meine Amazonbestellung (“Iron Man” und “The Dark Knight” [nur noch für unverschämte 20,- EUR Mehrkosten zu haben]) in meiner Firma abholte, dass mir ein Kunde eine Weihnachtskarte geschrieben hatte. Auch wenn es laut Umschlag aussieht, als wenn mein Name nachträglich hinzugefügt wurde, aber immerhin.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr!
Merry Christmas and best wishes for a Happy New Year!
Auch wenn diese Nachricht nicht persönlich formuliert war, hat mich das komischerweise mehr erfreut als die o.g. Karte. Denn ich bin erst 9 Monate in der Firma und werde vom Kunden bedacht. Sowas baut richtig auf.
Da fällt mir der Partner von meinem ersten Arbeitgeber ein, für den wir Barcodescannerlösungen vertrieben haben. Zu Weihnachten hat er uns (meinem Teamleiter und mir) Geschenke geschickt. Die Reihenfolge weiß ich nicht mehr, aber es war auf jeden Fall einmal eine elektronische Waage und einen heißen Stein. Das war auf jeden Fall auch eine sehr nette Geste.
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Da am Dienstag noch zum Stammtisch war und erst nach 1 Uhr daheim war, schaute ich noch spontan nach, wann ich aufstehen muss, damit ich auch nicht allzuspät in Anklam ankomme. Mein Zug sollte um 10:28 Uhr auf dem Hauptbahnhof starten, also versuchte ich zu 10 Uhr dort zu sein.
Schon auf dem Bahnhof angekommen, sah ich witzigerweise den Hinweis “Bitte beachten Sie die Anzeigetafeln, da leider die Lautsprecheranlage defekt ist” (oder so ähnlich). Da ich noch genügend Zeit hatte, ging ich erstmal was Essen (ja, zu BurgerKing).
Als dann meine Abfahrtszeit gekommen war, begab ich mich zum Gleis. Dort Stand am Schild zwar Rostock dran, aber am Zug auf dem Gleis wurde “Schwerin” ausgewiesen, also fragte ich nach, ob denn dieser Zug der Richtige wäre. Die Zugabfertigung teilte mir freundlicherweise mit, dass es zwischen Schwerin und Rostock einen SEV geben würde, aber genaueres sollte ich dann in Schwerin erfragen. Das fängt ja schon gut an, dachte ich mir.
Also ab in den Zug und MP3-Player ins Ohr, schließlich ist die Fahrt lang. Der Zug rollte los und die freundliche Zugbegleiterin erzählte nochmal vom SEV und das sie bei Frage jederzeit zur Verfügung stehen würde. Dummerweise war das das einzige Mal, wo ich sie hörte, denn die gesamte Strecke bis Schwerin kam sie nie bei mir vorbei. Die Strecke dauert aber mind. 1h.
Ich hatte in meinem Großraumbereich eine Mutter mit Tochter, einen Rentner und zwei Jugendliche. Das wirklich erstaunliche daran war aber, dass die Mutter und die zwei Jugendlichen unabhängig voneinander nach Neubrandenburg mussten. Die Mutter kam von Bremen und wollte – ich glaube Großeltern – besuchen. Der 19-jährige macht jetzt in Hamburg seine Ausbildung und die 22-jährige wohnt in Neubrandenburg. Sie war nur zu Besuch in Hamburg. Ihrer Meinung nach ist Hamburg nichts für sie, alleine schon die Bettler in der Mönkebergstraße waren ihr zuviel. Man muss dazu wissen, dass sie gerade erst bei Mami ausgezogen ist. Ich wette sie hat noch nie Neubrandenburg, also als Wohnort, verlassen, aber egal. Das soll jetzt nicht Thema der Geschichte sein.
Irgendwann kamen wir dann auch bei sonnigem Wetter in Schwerin an und die Zugbegleitung gab bekannt, das der Bus auf dem Vorplatz um 12 Uhr abfahren würde. Somit hatten wir ca. 20 Minuten Zeit uns zu sammeln und gemeinsam auf den Bus zu warten. Es war aber von Anfang an zu sehen, dass ein Bus nicht ausreichen würde und ich bin nicht der Typ, der jetzt unbedingt in der ersten Reihe an der Straße stehen muss. Wäre mir viel zu viel Gedrängel gewesen.
Und es kam, wie es kommen musste. Es kam nämlich nur ein Bus. Also drängelten alle Rentner und älteren Herrschaften sich in den Bus. Dummerweise meinte der Busfahrer dass die Stehgäste alle aussteigen müssen, da er eine Überland- und Autobahnfahrt vor sich hat. Diese stiegen dann grummelnt aus und logischerweise hatte die Bahn sich um keinen zweiten Bus bemüht, also telefonierte der Busfahrer und meinte dann
In ca. einer Stunde kommt ein weiterer Bus. Er ist jetzt gerade in Rostock losgefahren.
Sehr glücklich stimmte uns das natürlich nicht, denn so könnten wir auf Garantie nicht unseren geplanten Anschluss in Rostock erreichen. Der Busfahrer versuchte noch einen anderen Weg und hatte dann die Zeit auf 20 Minuten reduzieren können, was aber auch unbefriedigend war.
Als dann der Bus weg war, waren wir noch etwa 20 Leute, die warteten. Neben mir ein Rentner, der schon mehrfach seinen Termin in Rostock verschoben hatte und heute mal entspannt und preiswert reisen wollte. Außerdem waren noch zwei Mädels (tippe sie etwa mein Alter) neben mir. Wir stellten fest, dass wir alle die gleiche Richtung hatten (Rügen, Wolgast und Anklam). Also blieben wir zusammenstehen und unterhielten uns ein wenig.
Gegen etwa 12:45 Uhr kam dann der versprochene Bus und wir hatten massig Platz, da wir nicht viele Reisende waren. Der Fahren packte auch unsere Koffer in den Frachtraum, was der erste Busfahrer nicht gemacht hatte, wodurch die Andere garantiert weniger Platz hatten. Im Bus stellte ich mich dann erstmal vor und das Mädel nach Wolgast stellte sich ebenfalls vor. Wir saßen die Fahrt nach Rostock nebeneinander und hatten unseren Spaß.
Etwas über eine Stunde später waren wir dann endlich in Rostock und unserer Zug sollte in ca. 1h fahren. Wir holten uns dann erstmal was zu trinken und begaben uns auf den Bahnsteig, nachdem wir die Anzeigetafel sichteten, auf der unser Gleis und auch, was ich extrem witzig fand, ein Bus von Rostock nach Hamburg dran stand. Dieser wurde auch offiziell angesagt.
Im Endeffekt war ich doch erst in Anklam, als es schon dunkel war und dort erfuhr ich dann, dass dieser SEV schon über 24h existieren muss, denn morgens stand schon etwas in der Zeitung dazu. Dann finde ich es extrem peinlich für die Bahn, dass sie nur einen Bus organisierten. Und genauso unschön finde ich die Tatsache, dass es nicht im Internet stand, denn ich hatte ja wirklich kurz vor der Abfahrt nachgeschaut. Normalerweise wäre die Zeit mit 4,5h gewesen, aber so hatte ich dann den schönen Tag im Zug (bzw. unterwegs) verbracht.
Die Rückfahrt war dann von Neubrandenburg über Lübeck nach Hamburg, obwohl ich sicher auch in Bad Kleinen hätte umsteigen können, aber das wird dann für meine nächste Reise angedacht.
]]>Unsere Truppe, eingetragen hatten sich diesmal ca. 25 Leute, war um 20:30 Uhr am Riesenrad (Nahe U3 St. Pauli) verabredet und ich war, wie immer, sehr sehr pünktlich um 20 Uhr schon da. Das lies mir Zeit um mir ein wenig das bunte Treiben anzuschauen. Gegen viertel nach 8 war ich dann nicht mehr alleine, denn ein zweiter aus der Truppe gesellte sich zu mir. Gemeinsam stellten wir dann fest, dass das Dom-Publikum doch recht jung ist und teilweise echt verrückte Typen dort rumlaufen. Ich kann garnicht mehr genau sagen wieviele Leute wir wirklich wurden, aber auf jeden Fall eine recht große Gruppe.
Wir gingen dann also los und zwar gegen den Uhrzeigersinn. Wer sich das ganze mal anschauen möchte, kann den Aufbau direkt auf der Veranstalterseite sehen. Und es war doch recht bunt gemischt, was Fahrgeschäfte und Futterbuden betraf. Würde sogar behaupten, dass es eine recht gute Mischung war. Meine Erinnerung an die Berliner Weihnachtsmärkte – okay, Dom ist nicht Weihnachtsmarkt – beschränkt sich darauf, dass es immer brechend voll ist und häuptsächlich Glühwein umgeschlagen wird.
Ich kann garnicht mehr genau sagen, wann unsere Truppe das erste Mal für “Bier holen” stoppte, denn ich hatte netterweise schon vor dem Start von Manni schon ein Bier spendiert bekommen. Auf jeden Fall warteten wir beim “Adventure Shuttle” (einem Simulator) einmal, weil die restlichen hinter uns waren. So war für mich die Gelegenheit gekommen, mir einen leckeren Apfel mit weißer Schokolade zum Preis von 1,- EUR zu holen. Der war lecker und super preiswert dazu.
Mein erstes Fahrgeschäft für diesen Abend war das “Panic“. Es können dort 8 Leute zeitgleich fahren, wobei es geteilt ist in 2×4 bzw. 2x2x2. Also es sitzen immer zwei nebeneinander und dann auch noch ein Paar dem anderen mit dem Rücken aneinander. Außerdem sitzen genau am anderen Ende auch 4. Was passiert dann? Simpel erklärt.
Das Teil dreht sich (wenn man das Foto betrachtet) im Uhrzeigersinn und dabei wird man durch die Zentrifugalkraft teilweise gedreht, je nachdem wie schnell oder langsam sich das Panic-Teil dreht. Außem am Fahrgeschäft stand Höhe 42m und Geschwindigkeit 100km/h, also hat es einen ordentlichen Funfaktor. Mich hat nur betrübt, dass ich meine Brille abnehmen musste, obwohl ich mit einem Ortskundigen gefahren bin, der mir alle Teile von Hamburg dort oben erklären wollte. “Links siehst du…” – “Ja leider nicht, denn ich hab keine Brille auf”.
Gemein ist nur, dass man getrennt einsteigen muss und somit in 42m Höhe wartet, bis die anderen 4 Leute drin sind. Diesen Moment hatte ich dann doch leichten Bammel, aber weg konnte ich ja auch nicht. Als wir dann Fahrt aufnahmen, war es einfach nur genial und ich bereue es nicht mitgefahren zu sein. Der Preis war aber doch arg viel, denn für 5,- EUR war die Fahrzeit ein wenig kurz. Ich würde sagen, wir hatte gerademal 5-7 Umdrehungen gemacht.
Meine nächste Attraktion, bei der ich mitgefahren bin, war der “Dom Dancer“, der mit 2,50 EUR wiederum billig war, denn dort war die Fahrzeit mit (gefühlten) mehr als 2 Min sehr sapßig. Gemein war dort nur, als sich die große Platform zum Ende nicht mehr drehte, wurden die kleinen Drehgestelle nochmal extra gedreht und das hat mir dann doch ein flaues Gefühl in der Magengegend hervorgerufen. Könnte aber auch an dem weiteren Apfel gelegen haben, der diesmal mit brau/weißer Schokolade überzogen war und 1,50 EUR gekostet hatte.
Dann wollte mein Panic-Partner noch unbedingt in den “Airwolf” gehen und fragte mich, ob ich mitkommen möchte. Meine Antwort war klar: “Im Prinzip schon, aber nicht nur wir zwei”. Da er fest entschlossen war damit zu fahren, hatte er die gesamte Gruppe (wir waren wahrscheinlich nur noch die Hälfte vom Start) gefragt, wer denn nun mitfahren möchte. Letztendlich hat er es geschafft, dass wir zu fünft mitgefahren sind. Ich hab diesmal wieder meine Brille abgenommen und das taten zwei von uns ebenfalls, denn auch beim Airwolf wird man ordentlich gedreht und hier ist die Gemeinheit ebenfalls der Start.
Der Arm mit den Fahrgästen wird erst auf Höhe gebracht und dann fängt es mit einem Überschlag an, aber der beginnt so langsam, dass man hofft, sein Bügel hält das eigene Gewicht auch aus. Doch wenn es erst einmal in Fahrt ist, dann kann man ganz locker und entspannt sein. Nee, ganz so ist es doch nicht. Die Drehungen sind schon ein wenig böse und ich habe nicht wirklich nach oben geschaut, so hatte ich immer einen Fixpunkt. Doch richtig fies ist eigentlich wenn man mit dem Gesicht nach unten rast und dabei die Wohnwagen der Schausteller auf sich zukommen sieht und dann nach links oder rechts weggerissen wird, weil ja das Teil eigentlich eine Kreisbewegung macht. Auch hier war der Fahrpreis mit 2,50 EUR (bin mir hier aber nicht mehr sicher) okay und gerechtfertigt.
Traurig war ich aber, als gegen Punkt Mitternacht der Dom die Lichter abschaltete und wir noch nicht einmal komplett rum waren. So konnte ich kein Kettenkarussell fahren, worauf ich mich ja eigentlich immer so freue. Nicht wirklich, denn da rein bekommen mich keine 10 Pferde. Es blieb dann die Überlegung, was danach noch gemacht werden könne. Ein kleiner Teil ging zur Schanze und ich war nicht mehr wirklich in der Lage (Grummel im Bauch) und bin daher heimgefahren, wo ich auch gegen 1 Uhr eintraf.
Rückblickend betrachtet war der Abend richtig gut, doch schade fand ich, dass so wenig mit den Fahrgeschäften gefahren sind. Keine Ahnung was die einzelnen Gründe von ihnen waren, aber ich würde auf jeden Fall wieder zum Hamburger Dom gehen, doch dann vielleicht eher zum Hummelfest (also Sommerdom), denn es war teilweise doch schon kühl durch den Fahrtwind.
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Eigentlich wollte ich mir einen ruhigen Abend machen, aber ich wurde dann doch noch (aus meiner Sicht) recht kurzfristig überzeugt mit zur Halloween-Party in die Honigfabrik zu kommen. Da ich aber nur eine Woche Zeit hatte und zwei Linke Hände was Verkleidung basteln angeht, bin ich dann richtig knapp vorher ins Fahnenfleck und hab mir dort einen Vampir-Umhang geholt.
Wir hatten uns im meinVZ zeitlich auf 21 Uhr (Treffpunkt BurgerKing am Hbf) verabredet. Nein, ich hab dort vorher diesmal nix gegessen, obwohl es die Chili-Chesse-Nuggets (5Stk für 1,99EUR) im Angebot gibt. Ich war, wie immer recht früh dran – diesmal um 20:30 Uhr. Und somit konnte ich dann vergnüglich auf die Leute warten. Die letzten trudelten um 21:15 Uhr ein, aber die Person ist für seine “Pünktlichkeit” bekannt.
Also fuhren wir dann im Pulk von ca. 15 Personen mit der S3 nach Veddel und von dort mit dem Schnellbus bis zu unserem Ziel. Trotz des Nieselregens haben wir unsere Party – die Location war nur für uns gemietet – richtig lustig erreicht. Eintritt war mit 6,- EUR Vorkasse bzw. 8,- EUR Abendskasse recht preiswert. Es gab Getränkekarten für 5,-, 10,- oder 20,- EUR (jeweils in 0,50 EUR-Einteilungen).
Ich weiß ehrlich gesagt garnicht, was ich groß berichten soll. Es ist viel Alkohol geflossen und auch jeder Betrunkene ist irgendwie heim gekommen, was ja im Normalfall eigentlich immer passiert. Eigentlich eigenartig, aber ist wirklich immer so. Dafür war der Tag danach dann für mich so fies, dass ich mich nicht wirklich aus dem Bett bewegt hatte.
Um 11 Uhr bin ich wachgeworden, aber ich war auch erst um 6:30 Uhr im Bett – diesmal rief meine Schwesterlein zum Glück nicht an – und mein Sichtfeld war doch ein wenig verschwommen. Also begab ich mich dann in die Wanne und danach gleich wieder ins Bett. Ich wurde zwar noch gefragt, ob ich denn eine Stadttour mitmachen möchte, aber der viele unterschiedliche Alk hat nicht wirklich etwas zugelassen.
Dafür bin ich aber heute um 5:30 Uhr aufgestanden, weil wir uns zu fünft zum Fischmarkt und mit anschließendem Brunch – daher eigentlich das Treffen – verabredet hatten.
PS: Fotos kann ich jetzt noch nicht wirklich viele zeigen, da ich selber keine gemacht habe und im meinVZ noch nicht viele online stehen, aber damit keiner weint, hab ich mal eines mit mir als “Graf Zahl” (wurde so getauft) herausgesucht. Später folgen aber bestimmt noch weitere Fotos.
unsere Partytruppe
Graf Zahl besser zu sehen]]>